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MUSTEA Quittenhof, Bioland, Bayern, Unterfranken
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MUSTEA Quittenhof, Bioland, Unterfranken

MUSTEA Quittenhof, Bioland, Bayern, Unterfranken
MUSTEA Quittenhof, Bioland, Bayern, Unterfranken
MUSTEA Quittenhof, Bioland, Bayern, Unterfranken

Vom Sortenjäger zum Botschafter der Quitte

Marius Wittur heißt der Mann, der zu Beginn des 21. Jahrhunderts in der Fränkischen Flur alte Quittensorten entdeckte, die völlig vergessen und verwildert in der Landschaft wurzelten. Um diese vor dem Aussterben zu bewahren, kartierte er ihre Standorte und fand immer mehr seltene Landsorten. Er pachtete die Flächen schließlich, um die Quitten mit Rekultivierungsmaßnahmen zu schützen. Um den Erhalt der heimischen Varietäten weiter zu stärken, gründete er zusammen mit seiner Frau Leonie Wittur das Fränkische Quittenprojekt und eröffnete in Astheim einen Quittenlehrpfad, welcher sich bald schon als Deutschlands „Quittenmekka“ etablierte.

Geerdete Visionen für die Quitte

Die rund 12 Hektar, welche vom Quittenhof aus Untereisenheim bewirtschaftet werden, setzen sich aus vielen einzelnen Flurparzellen zusammen, wo die alten Quittengehölze im in-Situ Erhalt gepflegt werden, sowie aus Sortengärten und Streuobstwiesen, worauf die Sortenvielfalt der Obstart Cydonia oblonga weiter vermehrt wird um diese auch für die nächste Generation an Quittenliebhabern zu bewahren. Der lebendige Landschaftsobstbau im Einklang mit der Natur ist nach der Philosophie des Quittenbauers Wittur die einzige reale Chance um ein Überleben des breiten Sortenspektrums zu sichern. Der Schlüssel für die landwirtschaftliche Urproduktion mit Bäumen in der Landschaft, war und ist stets die erzeugte Frucht für den Menschen. Deshalb steuert die Familie Wittur nicht nur eine Quittenarche mit über hundert Quittensorten, sondern hat sich auch auf die Vermarktung der aromatischen Früchte spezialisiert um den Kreislauf zwischen den Kulturbäumen bis zum Verbraucher wieder herzustellen.

Regionale Ernte internationaler Sorten und Landsorten

Wenn im Herbst an der Volkacher Mainschleife die Quitten reif werden, rücken die Witturs mit ihrem Team und Helfern zur Ernte aus. Durch die Sortenvielfalt und unterschiedlichen Böden reifen die Früchte je nach Typus von ende September bis Anfang November. Für den Quittenhof ist ds ein Geschenk der Natur, da jede Woche das betörend duftende Obst zum optimalen Reifetermin geerntet werden kann, ohne in der arbeitsintensivsten Zeit des Jahres unter zeitlichen Druck zu kommen. Auch wenn das Ernten aufgrund vieler Hanglagen körperlich sehr anstrengend ist, so macht die Quittenernte allen helfenden Händen im Betrieb auch richtig Spaß und das ist für Marius Wittur ein nicht zu unterschätzender Faktor der Qualitätssicherung seiner MUSTEA Erzeugnisse. Die Freude beim Pflücken oder Auflesen der Früchte wirkt sich natürlich auch auf eine gewissenhafte und energetische Selektion der Ernte aus.

Genuss als Sprache der gelben Frucht

Die Früchte des Quittenhofs werden saisonal als Frischobst gepflückt und an den Bio-Handel oder die Ökokiste Schwarzach weitergereicht oder direkt im MUSTEA Betrieb gekeltert und zu Quittenwein in verschiedenen Linien ausgebaut, wie etwa zu einem Bio Quittensecco mit fruchtigem Geschmack oder zu einem Bio Quittenrosewein von hocharomatischer Komplexität. Traditionell ist die Quitte ein Verarbeitungsobst, das vor allem für die Herstellung von Gelee und Marmelade verwendet wurde. Dass man aus der Quitte auch einen köstlichen Obstwein machen kann, ist keine Neuerfindung - das haben uns schon die Römer überliefert, die ihrer Zeit auch schon eine Mostquitte als Sorte definierten mit dem Namen Mustea. Wenn der Quittenbauer aus Untereisenheim in seinem Weinkeller zum Quittenwinzer wird, dann nicht um einen Most nach Römerart zu keltern oder einen neuen Wein zu kreieren, sondern weil die Quitte ein zeitloses Aroma hat, das er beim Weinmachen mit jedem Jahrgang authentisch hervorbringen möchte. Wenn schließlich andere Menschen vom Geschmackserlebnis der zu Wein gewordenen MUSTEA Quitten  fasziniert sind, dann spricht die gelbe Frucht im Genuss ihrer für sich und wird sicherlich mehr über die Erhaltenswürdigkeit der Quittensorten vermitteln als es mit Fachabhandlungen über obstgenetische Ressourcen möglich wäre.

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Freitag: 10 Uhr bis 17 Uhr

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