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Molkerei Schrozberg, Hohenlohe, Baden-Württemberg
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Molkerei Schrozberg, Hohenlohe, Baden-Württemberg

Molkerei Schrozberg, Hohenlohe, Baden-Württemberg
Molkerei Schrozberg, Hohenlohe, Baden-Württemberg
Molkerei Schrozberg, Hohenlohe, Baden-Württemberg

Mit der intensiven Viehhaltung im 19. Jahrhundert wurde der Grundstein der industriellen Milchwirtschaft gelegt. Hofeigene Molkenhäuser dienten der Lagerung und Produktion von Milchprodukten, aus ihnen entwickelten sich zentrale Molkereien. Mit der Zeit entstanden genossenschaftliche Meiereien, um die Position der Milcherzeuger am Markt zu stärken. Die Molkerei Schrozberg wurde im Jahr 1900 als Molkereigenossenschaft Hohenlohe-Franken eG gegründet. Seit 1974 verarbeitet sie Milch aus biologisch-dynamischem Anbau.

“Da es sich um eine Genossenschaft handelt, sitzen die Erzeuger selber in Vorstand und Aufsichtsrat und bestimmen die wesentlichen Inhalte und Ausrichtungen der Molkerei mit.”

Tierhaltung in der „Genossenschaft Schrozberg“- Kühe tragen Ihre Hörner

Die Demeter-Molkerei Schrozberg verarbeitet ausschließlich Milch und Milchprodukte von Kühen mit Hörnern. Das Enthornen von Rindern ist stellenweise auch in der ökologischen Landwirtschaft üblich. Dieser Eingriff soll dem Schutz des Landwirten, sowie der “Unfall”Prophylaxe der Herdentiere dienen. Der Demeter-Verband und die ihm angeschlossenen biologisch-dynamisch wirtschaftenden Landwirte verzichten auf das Enthornen der Rinder.

“Sie dürfen ihre Hörner tragen, auch wenn das insgesamt einen Mehraufwand in der Herdenführung und Mehrkosten beim Stallbau bedeutet. Denn Kühe führen Rangkämpfe durch und hörnertragende Kühe brauchen zum Liegen, Fressen und zum Ausweichen deutlich mehr Platz.”

Die Genossenschaftslandwirte der Molkerei wirtschaften nach den Richtlinien des Demeter-Verbandes. Für sie gelten die konsequente Tierhaltungs- und Fütterungsrichtlinien. So müssen 80% des Futters in Demeterqualität vorliegen und zum überwiegenden Teil vom eigenen Betrieb stammen. Neben dem Tierwohl ist so eine durchgängige Demeter-Qualität von der Weide bis in das Rohprodukt Milch gesichert.

Frisch, natürlich, möglichst unbehandelt - Qualitätskriterien der Demeter Molkerei Schrozberg

Die Demeter Molkerei Schrozberg verzichtet auf die verfahrenstechnische Manipulation der Milch - Homogenisiertes und Ultrahocherhitztes kommt nicht in die Tüte; oder besser gesagt nicht in die Flasche. So entspricht extended shelf life milk, also Milch mit langem Haltbarkeitsdatum, nicht dem ernährungsphysiologischen Ideal der Molkerei.

„Wir stellen nur Produkte her, die den Namen „frische“ Produkte verdienen: keine H-Milch, keine länger haltbare Milch, keine sterile Abfüllung.“

Für Schrozberger Milchprodukte wird die Milch nicht homogenisiert. Durch die Homogenisierung wird das Milchfett mechanisch zerkleinert; nach der Demeterphilosophie ein qualitätsmindernder Schritt.

“Es ist nachgewiesen, dass die Homogenisierung von Milch bei empfindlichen Menschen Unverträglichkeiten auslösen kann. Der Demeterverband hat als einziger Verband das aktive Homogenisieren von Milch und Milchprodukten ausgeschlossen. Eine Teilhomogenisierung der Milch durch Pumpen in den Milchwerken kann allerdings noch nicht völlig vermieden werden.”

Die eingesetzten Verfahren der Molkerei Schrozberg garantieren eine schonende und werterhaltende Verarbeitung. Darunter sind Gelassenheit und Ruhe die wichtigsten Zutaten im Reifeprozess. Sauermilchprodukte, wie Buttermilch, Schmand oder Joghurt, entwickeln unter Einwirkung von Bakterienkulturen ihre gewünschte Konsistenz - ganz ohne Zugabe von Bindemitteln; allein Temperatur, ein angemessener Rührvorgang und viel Zeit sind von Nöten.

„Wir geben unseren Milchprodukten viel Zeit, damit sie das besondere Schrozberg-Aroma und die charakteristische cremige Konsistenz entwickeln können. Für die Fermentation haben unsere Bakterienstämme deshalb bei der Langzeitsäuerung zwischen 16 und 18 Stunden Zeit. Zum Vergleich: Viele andere Molkereien lassen nur 5 bis 8 Stunden zu.“

Die biologisch-dynamischen Grundsätze erlauben keinen Einsatz von Aromen, auch natürliche Aromen, die zum Beispiel auf Holzwolle gezüchtet werden, sind ausgeschlossen.

„Bei uns Schrozberger Milchbauern ist der Zusatz jeglicher Aromastoffe ausgeschlossen - also auch der Zusatz von so genannten „natürlichen“ Aromen, die aus allen möglichen pflanzlichen oder tierischen Ausgangsmaterialien gewonnen werden. Dabei kann z. B. ein nach Himbeeren schmeckender Aromastoff durchaus auch aus einem Zedernholz isoliert sein. Im Gegensatz dazu lassen wir nur Extrakte aus der namensgebenden Frucht zu.“

Geprüft und ausgezeichnet - garantierte Qualität der Schrozberger Molkerei

Ein betriebsinternes Kontrollsystem garantiert die Schrozberger Produktqualität. Die Molkerei ist dem IFS Food - System angeschlossen. Der International Featured Standard Food ist ein Qualitätsstandard für Lebensmittel mit dem Schwerpunkt Lebensmittelsicherheit. Sein Bewertungssystem wird von externen, spezialisierten Auditoren überprüft. Deren Anforderungen „erfüllen wir mit einem weitaus überdurchschnittlichen Ergebnis, was uns die Zertifizierung mit Beurteilung „Higher Level“ eintrug“. Für die Erfüllung der DLG-Qualitätskriterien in besonderem Maße und die sensorisch einwandfreie Qualität wurde die Molkerei Schrozberg wiederholt mit dem Bundesehrenpreis ausgezeichnet.

„Das ist die höchste Ehrung, die ein Unternehmen der Milchbranche für seine Qualitätsleistungen erhalten kann.“

Möchten Sie mehr erfahren über Ihr Schrozberger Milchprodukt? Hier erhalten Sie weitere Informationen zur Demeter-Molkerei Schrozberg: Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.molkerei-schrozberg.de

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