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Die Geschichte der Tomate

2014 KW34

Die Tomate kommt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika. Wildformen der Pflanze sind noch heute bis Nordchile verbreitet. Woher die Urmutter aller Tomaten kommt, ist umstritten, aber vieles deutet darauf hin, dass entweder Mexiko oder Peru das Heimatland der Tomate ist. Da es in Mexiko eine höhere Vielfalt an Landrassen gibt als in Peru, findet die mexikanische

Hypothese heute mehr Verfechter. Wildtomaten unterscheiden sich stark von den uns bekannten Kulturtomaten. Die Pflanzen sind oft wüchsiger und erreichen eine Höhe von drei bis vier Metern, wobei die Früchte weitaus kleiner sind als von uns gewohnt. Auch kriechende Wildtomaten sind in Lateinamerika heimisch.

Die Maya, Azteken, Inkas und andere Völker kultivierten die Pflanze schon zwischen 200 v. Chr. und 700 n. Chr. Die Azteken nannten das Gewächs „Xitomatl“ und später nur noch „tumati“, was so viel bedeutet wie „Schwellfrucht“. Nach Europa kam die Tomate erst um 1500 mit dem spanischen Entdecker Christoph Kolumbus, damit zählt sie zu den neuen Pflanzen. Über Spanien, Portugal und Italien kam die Tomate in die nördlichen Gefilde unseres Kontinents, in Deutschland wurde sie erstmals 1553 erwähnt.

Im 16. Jahrhundert war die wissenschaftliche Namensgebung von Lebenwesen nicht systematisiert, deshalb hatte die Tomate zu dieser Zeit unzählige verschiedene Namen: sie wurde mitunter als Peruanischer Apfel, Liebesapfel und Goldapfel bezeichnet. Man mutmaßte, dass es sich bei der prallen roten Kugel um die Frucht der Erkenntnis handeln müsse, welche in der biblischen Geschichte von Adam und Eva zur Verbannung aus dem Paradies führt. Deshalb wurde die Tomate auch Paradiesapfel oder Paradieser genannt. Die Frucht stand unter Verdacht, Liebeswahn hervorzurufen und dufte von jungen Mädchen deshalb nicht gegessen werden.

Bis die Tomate in Europa als Lebensmittel anerkannt wurde, dauerte es nach der Einführung durch Kolumbus noch fast 200 Jahre. Lange galt sie aufgrund ihres starken Geruchs und der intensiven Farbe ihrer Früchte als giftig und wurde allein wegen ihrer Schönheit als Zierpflanze angebaut. Um 1700 wurde die Tomate erstmals in der italienischen Küche verwendet, etwa zu dieser Zeit gelangte sie auch in die USA. Der amerikanische Präsident Thomas Jefferson baute auf seinem Anwesen in Virginia im Jahr 1782 verschiedene Tomaten an. Der deutsche Einwanderer Henry John Heinz erfand 1876 in den USA das Tomatenketchup. Die Briten begannen im 19. Jahrhundert mit dem Erwerbsanbau. In deutschen Gärten wurde die Tomate zu Beginn des 20. Jahrhunderts angebaut, seitdem ist ihr Siegeszug unaufhaltbar. Die offizielle deutsche Warenstatistik listete die Tomate erstmals 1914. Während des ersten Weltkriegs waren die Italiener für ihren Tomatenverzehr bekannt. Anfangs unser Verbündeter desertierte Italien jedoch im Jahr 1915, daher der Spruch: „Du treulose Tomate“.

Es ist kaum vorstellbar, dass die Tomate einen so schweren Start hatte. Heute ist sie das mit Abstand beliebteste Gemüse der Welt und „in aller Munde“. Im Jahr 2012 wurden rund 162 Millionen Tonnen produziert (den 2. Platz belegt Kohlgemüse mit etwa 70 Millionen Tonnen). Durchschnittlich isst jeder Deutsche jährlich etwa 25 Kilo Tomaten, mit weiter steigender Tendenz. Die große Sympathie für Paradiesäpfel können wir natürlich sehr gut nachvollziehen. Jeder von uns Ökokistlern verspeist garantiert mehr als 25 Kilo pro Jahr von dieser himmlischen Frucht. Trotzdem empfinden wir den hohen Konsum als problematisch, wenn dabei keine Rücksicht auf Regionalität und Saisonalität der Tomaten genommen wird. Nur wer sich bewusst regional und saisonal ernährt, fördert lokale Wirtschaftskreisläufe, schont die Umwelt und erlebt noch dazu echten Genuss!

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